Kommunalwahl 2009
mehr gestalten - weniger verwalten
Programm
zur
Kommunalwahl 2009
der
FDP in Kürten
Übersicht
- Leitziel
- Wir bleiben vor Ort - nichts zieht uns fort
- Schule fördern – Schüler gut befördern
- Schlanke Verwaltung – starke Gestaltung
- Ehrenamt stärken – Ideen verwerten
Leitziel
Wir wollen die Lebens- und Wohnqualität der Bürgerinnen und Bürger in Kürten verbessern und das typische bergische Landschaftsbild erhalten!
Wir bleiben vor Ort - nichts zieht uns fort!
Die Gemeinde Kürten liegt im Grünbereich der Ballungsrandzone; die Menschen, die hier wohnen wollen den Grüncharakter unserer Kirchdörfer erhalten und die Infrastruktur den jeweiligen Bedürfnissen anpassen.
Bürgerinitiativen und Interessengruppen sind wesentliche Bestandteile bürgerlicher Kultur und werden von uns ernst genommen. Die Ergebnisse des Leitbildprozesses sollen in die Entscheidungsfindung des Rates der Gemeinde Kürten eingehen und umgesetzt werden. Wir stehen nicht nur für liberale, sondern auch für bürgernahe Politik. Sprechen Sie uns an, wir sind für Sie da.
Es liegt im Interesse der FDP, die durch Mittelstand geprägte Wirtschaftsstruktur der Gemeinde zu erhalten und zu fördern. Dies bedeutet für uns, so viele Gewerbeflächen wie nötig, aber so wenige wie möglich. Nur im Zuge einer langfristigen Gemeinde-Entwicklungsplanung (s. auch Ergebnisse Leitbild) und auf Basis verlässlicher Prognosezahlen sollten neue bedarfsgerechte Gewerbegebiete erschlossen werden.
Wir benötigen für unsere Bürgerinnen und Bürger
- ein gutes Wohnumfeld
- ein breites Bildungsangebot
- ein vielfältiges (gemeindeübergreifendes) Kulturangebot
- ein interessantes Freizeitangebot
- den weiteren Ausbau des heimischen Gewerbes
- den Abbau hemmender bürokratischer Bestimmungen
- ideologiefreie, innovative Energiepolitik
Liberales Ziel ist es, in der Gemeinde ein Konzept für die Tourismusentwicklung zu erstellen; dies beinhaltet, erstellen eines Gastronomieführers, Urlaub-Kurzurlaub auf den Bauernhof, Gestaltung von Wander- und Reitwege, Sportaktivitäten, Förderung des Brauchtums, Unterstützung der Vereinsaktivitäten und nicht zu letzt die Erschließung der Dhünntalsperre für die Öffentlichkeit im Zuge des Projektes Regionale 2010.
Die Gemeinde ist gefordert DSL und Internetzugänge über die neuesten technischen Formen anzubieten bzw. zu ermöglichen; nicht überall in der Gemeinde ist das möglich; es gehört aber zur heutigen Wissensgesellschaft und Technologie und Innovation dazu.
Mancher Arbeitsplatz zu hause oder auch für das Studium und für die Schule wird ein schneller Weg ins Netz benötigt.
Die FDP spricht sich dafür aus, dass die Gemeinde EU Förderungen für eine lücklose DSL-Versorgung beantragt und mit den Anbietern verhandelt.
FDP unterstütz die Modernisierung der Gemeinde und setzt auf Innovation.
Schule fördern – Schüler gut befördern
Liberale Kommunalpolitik setzt sich für den Ausbau der Ganztagsangebote an allen Schulformen ein. Wir Liberalen wollen diese Chance zur Verbesserung der Bildung und der Vielfalt nutzen und die Entwicklung einer vielfältigen Wahlmöglichkeit zwischen schulischen Halbtags- und Ganztagsangeboten nachdrücklich unterstützen.
Unsere Ziele sind, dass jedes Kind in unserer Gemeinde einen Kindergarten- und Vorschulplatz erhält und schließlich einen Schulabschluss vorweisen kann. Liberales Ziel ist auch, das der Besuch von Kindertageseinrichtungen beitragsfrei wird. Der Elternbeitrag soll abgeschafft werden.
Liberales Ziel ist, dass alle Jugendliche der Gemeinde einen Ausbildungsstelle oder einen Studienplatz erhalten. Daher begrüßen wir, das neue pädagogische Konzept an den Schulen, das den Schwerpunkt beim Erwerb der Ausbildungs- und Berufsfähigkeit setzt. Die Verstärkung der Ausbildungs- und Berufsorientierung an Haupt- und Gesamtschulen begrüßen wir. Die Zusammenarbeit mit den außerschulischen Partnern, z.B. den ortsansässigen Betrieben, sollte gestärkt und gefördert werden, um den Schülern eine verbesserte frühzeitige Praxisorientierung zu ermöglichen.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordert unterschiedliche Betreuungs- und Förderangebote; daher treten wir für die Erhaltung und Förderung der Ganztagsbetreuung durch die offene Ganztagsschule aber alternativ auch für die Randstundenbetreuung bis 13.00 Uhr ein.
In den nächsten 10 bis 20 Jahren werden sich die Schulen als Ganztagsschulen in Deutschland , wie schon bei unseren europäischen Nachbarn, durchsetzen. Die Politik sollte jedoch für eine gute Sach- und Personalausstattung die Verantwortung übernehmen. Denn wo Schule drauf steht, sollte auch Schule drin sein, damit die Zukunftschancen unserer Kinder erhalten bleiben.
Schlanke Verwaltung – starke Gestaltung
Für die kommunale Selbstverwaltung bildet die finanzielle Leistungsfähigkeit das Fundament. Oberstes Ziel ist daher für die FDP, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommune sicherzustellen. Dies gilt sowohl für die Gegenwart, aber auch für die Zukunft, zum Wohle unserer Kinder und Kindeskinder.
Aus unserer Sicht stellt die Einführung des neuen kommunalen Finanzmanagements, kurz NKF genannt, einen wesentlichen Fortschritt dar. Das NKF löst zwar nicht die Finanzprobleme der Gemeinde, aber durch das neue Rechnungswesen wird erstmals der tatsächliche Ressourcenverbrauch dargestellt und es kommt Transparenz in den Haushalt. Es bietet die Möglichkeit, die Aufgaben der kommunalen Verwaltung konsequent auf Leistungs- und Qualitätsziele auszurichten, die dann einer laufenden Kosten- und Qualitätskontrolle durch den Rat der Gemeinde unterworfen sind.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, für alle Projekte des Haushaltes vernünftige und messbare Ziele zu definieren und im Laufe des Haushaltsjahres zu verfolgen.
Nur eine schlanke Verwaltung ist auch eine starke Verwaltung.
Das Image von Kürten muss deutlich verbessert werden, der Bürgermeister muss vor Ort sein. Dafür entscheidend ist Mut, Kreativität und Einsatzbereitschaft des Bürgermeisters. Wir Liberalen haben bewusst einen jungen Kandidaten aufgestellt, der sich in der Gemeinde im gesellschaftlichen Leben einbringt und dem seine Heimatgemeinde und das Leben vor Ort am Herzen liegt. Eine Entscheidung für einen jungen Bürgermeister verlangt Mut und auch Vertrauen. Das ist auch dass, was unsere Gemeinde benötigt, Mut zur Bewegung und Vertrauen zu einem neuen positiven Image.
Ehrenamt stärken – Ideen verwerten
Bürgerschaftliches Engagement muss endlich gebührend gewürdigt werden!
Die liberale Bürgergesellschaft lebt vom Ehrenamt. Ohne diesen Einsatz von vielen Bürgerinnen und Bürger in Sport- und Kulturvereinen, bei der freiwilligen Feuerwehr, in Bürgerinitiativen, in den Sozialdiensten und nicht zuletzt in der Kinder- und Jugendarbeit wäre unsere Gesellschaft vor Ort nicht lebensfähig.
Gerade die Kommunalpolitik lebt vom Mitmachen. Wir fordern, dass ehrenamtlich tätige Menschen durch die Politik und die Verwaltung in der Gemeinde unterstützt werden und ihr Einsatz gewürdigt wird. Wir wollen einen Ehrenamtspreis, der es möglich macht Projekte und Engagement zu fördern.




